Im Prozess um den millionenschweren Finanzskandal am Bistum Eichstätt hat der angeklagte Ex-Finanzdirektor die Untreuevorwürfe zurückgewiesen. Auch Bestechungszahlungen hätte es nicht gegeben, sagte der Angeklagte vor dem Münchner Landgericht. Stattdessen belastete er den früheren Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke schwer. Seiner Ansicht nach wären es Anlagen ohne hohes Risiko gewesen, darüber wären sowohl der Bischof, als auch der damalige Finanzdirektor jederzeit informiert gewesen. Beiden Angeklagten wird vorgeworfen, mit riskanten Investitionen 60 Millionen Dollar in den Sand gesetzt zu haben, ein Großteil der Summe ist weg.
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