In der Gemeinde Brunnen bei Schrobenhausen ist jetzt passiert, was eigentlich niemand für möglich gehalten hätte. Das 1.800-Einwohner-Dorf hat keinen Kandidaten für das Bürgermeisteramt gefunden. Brunnen ist eine von drei Gemeinden in ganz Bayern, in der sich niemand für das Amt zur Verfügung stellt. Wie geht es nun weiter: Bei der Kommunalwahl am 8. März bleibt der entsprechende Stimmzettel leer. Die Wählerinnen und Wähler in Brunnen können dann eigene Vorschläge notieren. Erreicht jemand mindestens 50 Prozent und nimmt die Wahl an, dann hat man einen neuen Bürgermeister gefunden. Klappt das nicht, dann entscheidet der Gemeinderat Anfang Mai über einen zweiten Bürgermeister und es wird neu gewählt.
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