Schlag gegen den Besitz von Kinderpornografie

Die KriPo Ingolstadt hat gestern Abend in der Region mehrere Wohnungen wegen des Verdachts auf den Besitz kinder- und jugendpornografischen Materials durchsucht. Die Wohnungen befanden sich in Ingolstadt und in den drei umliegenden Landkreisen Pfaffenhofen, Eichstätt und Neuburg-Schrobenhausen.
16 Tatverdächtige im Alter zwischen 14 und 61 Jahren wurden angetroffen. Die Beamten der KRipo Ingolstadt und der Bereitschaftspolizei Eichstätt stellten insgesamt 83 Beweismittel in Form von Mobiltelefonen, Computern, Tablets und anderen Datenträgern sicher. Die werden jetzt ausgewertet.

Die Kriminalpolizei rät:

Wenn Sie kinderpornografische Inhalte im Internet entdecken, teilen Sie die Adresse dieser Seite unmittelbar der für Ihren Wohnsitz zuständigen Polizeidienststelle mit. Dafür kopieren Sie sich die genaue Internetadresse im oberen Teil Ihres Browsers.
Haben Sie Kinderpornografie in einem sozialen Netzwerk entdeckt, kopieren Sie sich den Link zur besuchten Profilseite und notieren Sie sich gegebenenfalls den Profilnamen des Nutzers, der die Inhalte verbreitet hat. Geben Sie diese Informationen Ihrer zuständigen Polizeidienststelle weiter.
Wenn Ihnen in einem Chat kinderpornografische Bilder oder Videodateien zugesandt wurden, zeigen Sie diese ebenfalls an. Dafür sollten Sie eine sogenannte WHOIS-Abfrage über den Absender einholen (über Tastatur eingeben: „/whois“ bzw. „/dns“) und diese Informationen sowie das Chat-Protokoll mit den Inhalten unverzüglich Ihrer örtlichen Polizeidienststelle weiterleiten. Über die IP-Nummer ist der Verbreiter im Regelfall dann zu identifizieren.
Kinderpornografie wird immer häufiger von Kindern und Jugendlichen selbst verbreitet. Erklären Sie ihren Kindern, dass es im Internet verbotene und jugendgefährdende Inhalte gibt. Nur Kinder und Jugendliche, die von ihren Eltern vorgewarnt wurden, können beispielsweise auf in Klassenchats verschickte Inhalte angemessen reagieren.

Weitere Informationen zum Thema finden sich auf der Internetseite Die Bayerische Polizei – Sexuelle Gewalt und Kinderpornografie