Der Shalompreis des gleichnamigen Arbeitskreises der Katholischen Universität Eichstätt geht in diesem Jahr nach Afghanistan. Ausgezeichnet wird die Menschenrechtsaktivistin Humaira Rasuli. Sie ist Mitbegründerin und Leiterin der Organisation „Women for Justice“ und setzt sich für Frauen und Mädchen ein, die von Gewalt, Krieg und familiären Konflikten betroffen sind. Jährlich suchen rund 2.000 Frauen Hilfe bei der Organisation. Die Preisverleihung findet am 14.Juni in Eichstätt statt.
Der Eichstätter Shalompreis gilt als einer der wichtigsten Menschenrechtspreise Deutschlands, das Preisgeld wird nur durch Spendengeld finanziert. Im vergangenen Jahr gingen 32.000 Euro an ein Projekt in Kolumbien.
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